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		<title><![CDATA[PlayTheElements: pielenz sports's blog: Spotbericht Sri Lanka]]></title>
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<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:49:28 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Spotbericht Sri Lanka]]></title>
<description><![CDATA[<p style="text-align: justify; "><strong>Morgensession am anderen Ende der Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify; ">Es ist sechs Uhr, ich liege neben meiner Freundin unter dem Moskitonetz, unser Bungalow steht auf einer kleinen Erh&ouml;hung und ist zum Strand/Meer hin ge&ouml;ffnet. Der Wind bl&auml;st angenehm in unser kleines Bungalow, gute Bedingungen zum Schlafen, aber auch kaum auszuhalten f&uuml;r einen Surfer, der direkt auf das Meer schaut, Wei&szlig;wasser am Horizont sieht und ideale Windverh&auml;ltnisse versp&uuml;rt.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter stehe ich bereits vor meinem Segel, schnell das Board fixiert und los geht&rsquo;s. Und schon stehe ich vor dem indischen Ozean. Ein ordentlicher Shorebreak treibt mir die letzte M&uuml;digkeit aus den Augen. Mein erster Versuch gelingt und schon geht&rsquo;s los, ich sp&uuml;re angenehme f&uuml;nf Beaufort sideshore von links in meinem Segel, ein paar kleine Chop Hops und ca. 400 Meter drau&szlig;en meine erste Jibe rein in eine der sch&ouml;nen Wellen, die &uuml;ber einer sanften Sandbank brechen. Die Wellen brechen nicht steil, nur leicht am Peak, aber schieben Dich kr&auml;ftig an. Ich bin ganz alleine hier drau&szlig;en.</p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">Nach zwei Stunden &uuml;berkommt mich das Gef&uuml;hl, dass ich etwas fr&uuml;hst&uuml;cken und nach meiner Freundin schauen k&ouml;nnte. Ein letzter Downwinder zur&uuml;ck zu meinem Ausgangspunkt, ich habe kein Problem beim Anlanden auf dem Strand, man muss sich nur weit genug von einer Welle ans Ufer tragen lassen.</p>
<p style="text-align: justify; "><strong>Die gr&uuml;ne Lagune &ndash;<span>&nbsp; </span>ein Traum f&uuml;r Freestyler</strong></p>
<p style="text-align: justify; ">Meine Freundin ist inzwischen erwacht, der starke Kaffee treibt ihr die letzte M&uuml;digkeit aus den Augen, nun will auch sie los. Wir bepacken unseren Toyota 4 wheel drive und starten &uuml;ber den Strand zur ca. einen Kilometer entfernten Lagune. Die Lagune ist nur durch einen schmalen Sandstreifen vom Meer getrennt, hier gibt es Flachwasser vom Feinsten, welches das Herz eines jeden Freestylers h&ouml;her schlagen l&auml;sst. Der Boden ist schlammig, bei St&uuml;rzen im h&uuml;ft- oder knietiefen Wasser landet man wie in einem Federbett. Meine Freundin verbessert im stehtiefen Wasser ihre Wasserstarts und Gleittechnik, ich trainiere an meinen Spocks, Flakas und Co. An keinem Revier der Welt habe ich mir so leicht getan wie hier, meine Trefferquote ist nahezu hundert Prozent. Alles bei angenehmen f&uuml;nf bis sechs Beaufort sideshore von links oder rechts (je nach Startplatz).</p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">Nach zwei Stunden auf der Lagune brauchen wir eine kleine Pause, ich surfe mit meinem Equipment ein paar hundert Meter im Meer downwind zur&uuml;ck zum Camp. Wem das Meer und vor allem der Shorebreak zu heftig ist, f&auml;hrt mit dem 4wd Pickup.</p>
<p style="text-align: justify; "><strong>Downwinder im indischen Ozean</strong></p>
<p style="text-align: justify; ">F&uuml;nf Tage sind wir nun hier, jeden Tag bl&auml;st es sideshore von links (Meer) bzw. sideshore von rechts (Lagune) mit f&uuml;nf bis sieben Beaufort, Wind hat es hier also gen&uuml;gend. Die Transferzeit vom Flughafen, der n&ouml;rdlich von Colombo liegt, nach Kalpitiya betr&auml;gt zwei bis drei Stunden, je nach Verkehr und Wetterlage. Hier befinden wir uns von Anfang/Mitte Mai bis Ende September in der Trockenzone Sri Lankas, und so herrschen t&auml;glich mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit vier bis sieben Beaufort. Flachwasser, choppy water, Welle, ein K&uuml;stenstreifen von ca. f&uuml;nfzig Kilometern haben wir erkundet und sind auf ganz unterschiedliche Bedingungen gesto&szlig;en. Str&ouml;mungen konnten wir nur im Shorebreak feststellen, ansonsten ist hier H&ouml;he laufen ein Fremdwort.</p>
<p style="text-align: justify; ">F&uuml;r heute planen wir einen Downwinder entlang der Westk&uuml;ste Sri Lankas.<br> Wir starten an unseren Bungalows und wollen &uuml;ber den Donkey Spot bis zum Dream Spot Surfen. Immer an Land dabei unser 4wd.</p>
<p style="text-align: justify; "><a href="/pg/photos/view/4275/windsurfcampscom"><img src="/pg/photos/thumbnail/4275/large/" alt="windsurfcamps.com" style="border: 0px; "></a></p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">Am Donkey Spot treffen wir auf eine Lagune mit Muscheln (Achtung: hier kann man sich die F&uuml;&szlig;e aufschneiden), im Meer auf einen Traumspot der seinesgleichen in der Welt sucht: eine sauber <span>&nbsp;</span>brechende ein bis drei Meter Welle &uuml;ber einem Sandriff, leicht zu surfen, kein Shorebreak, viel Platz und Wind sideshore von links. Zwischen den Wellen gen&uuml;gend Zeit um Schwung aufzunehmen und sich in die Luft zu katapultieren oder nach dem Abreiten der Welle raumschots Richtung Strand noch einen Spock in das spiegelglatte Wasser zwischen zwei Wellen zu legen, bevor man seine Finne gem&uuml;tlich auf dem Sand aufsetzen l&auml;sst und sein Board aus dem Wasser hebt. Dieser Spot ist nur mit dem Auto zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">Und weiter geht es zehn bis zwanzig Kilometer Downwind zum Dream Spot, der vom Land nur mit dem 4wheeldrive zu erreichen ist. Ein schmaler Sandstrand trennt das Meer (Welle &ndash; Wind schr&auml;g auflandig) von der Lagune (riesig gro&szlig;, ein Traum f&uuml;r jeden Freestyler &ndash; Wind schr&auml;g ablandig). Wir st&auml;rken uns mit leckerem H&uuml;hnchen und mit Gem&uuml;se gef&uuml;llten Tortillas, bevor wir uns einer letzten Flachwassersession auf der Lagune widmen. <span>&nbsp;</span></p>
<p style="text-align: justify; ">Nun sind wir g&auml;nzlich surfm&uuml;de und bepacken unseren 4wd zur R&uuml;ckkehr zu unserem Ausgangspunkt bei den Bungalows.</p>
<p style="text-align: justify; "><span> </span></p>
<p style="text-align: justify; ">Nach einer Stunde Autofahrt &uuml;ber den Strand, durch Wasserl&auml;ufe und Palmenplantagen, vorbei an bunten Ortschaften erreichen wir unsere Campbasis in Kalpitiya.</p>
<p style="text-align: justify; "><a href="/pg/photos/view/4779/downwinder-sri-lanka-zurck-mit-dem-4wd"><img src="/pg/photos/thumbnail/4779/large/" alt="Downwinder Sri Lanka - Zur&uuml;ck mit dem 4WD" style="border: 0px; "></a>&nbsp;</p>
<p><strong>Pielenz Sports &ndash; Surfkuda</strong></p>
<p style="text-align: justify; ">Ab Mai 2011 wollen wir mit dem ersten Surfcenter in Sri Lanka starten, &uuml;ber den Namen f&uuml;r unser Surfcenter musste ich mir dank unseres so s&uuml;&szlig;en, lieben Hundes Kuda nicht lange Gedanken machen: Surfkuda!<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify; ">&nbsp;</p>
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<dc:creator>pielenz sports</dc:creator>
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